Fabian Frei hat hinten nichts zu suchen

Der FC Basel und seine Probleme mit der Innenverteidigung: Das gehört diese Saison so zwingend dazu wie das Tattoo auf dem Körper eines Profifussballers. Carlos Zambrano fällt im heutigen Auswärtsspiel des FCB gegen Neuchâtel Xamax erneut aus: Ganze 171 Minuten hat der 29-Jährige bis jetzt gespielt, nun ist er bereits wieder verletzt. Der FCB und Peru: Das passt – über vier Jahrzehnte nach Teofilo Cubillas – offenbar weiterhin nicht zusammen.
Marek Suchy ist in der Innenverteidigung gesetzt, die BaZ spekuliert, dass Trainer Marcel Koller abermals auf Fabian Frei zurückgreifen könnte und dafür Eray Cömert sowie Yves Kaiser draussen lässt. Es wäre ein Fehler. Frei ist vieles, Wortführer, (Ersatz-)Captain, Routinier, aber ein Innenverteidiger ist er definitiv nicht. Dort hinten verkommt er wie ein Schluck Wasser zur Bedeutungslosigkeit und flösst den gegnerischen Angreifern null Angst ein. Frei gehört weiter nach vorne, wo seine Fähigkeiten – vor allem das gute Passspiel – zum Tragen kommen. Noch sind es ein paar Stunden zum Spiel, die Hoffnung lebt.