Kein Penalty, Buffon und ein armes Schwein

Drei Bemerkungen zum ziemlich verrückten Champions-League-Spiel zwischen Paris St. Germain und Manchester United:
1. Das war kein Penalty! PSG-Verteidiger Presnel Kimpembe dreht sich beim Schuss von Diogo Dalot um – der Ball fliegt ihm an die Hand, als er schon rückwärts zum Ball in der Luft abhebt. Die Regel aber besagt, dass die Hand absichtlich zum Ball muss, damit es Elfmeter gibt: «Hand to ball». Wie soll das möglich sein, wenn sich der Spieler abgedreht hat?
2. Ich habe grössten Respekt vor Gianluigi Buffon (41) – und kaum etwas finde ich penibler als die Altersfrage (Beispiel Federer). Aber: Buffon bringts nicht mehr. Um die Champions League zu gewinnen, braucht es auch ganz hinten das gewisse Extra und sicher nicht ein halbes Eigentor, wie es ihm unterlaufen ist.
3. Thiago Silva ist ein armes Schwein: Schon wieder so ein Match, in dem seine Mannschaft am Ende wie paralysiert auf dem Feld steht: Okay, beim 1:7 gegen Deutschland an der WM 2014 stand er wegen einer Sperre nicht auf dem Feld, schlimm genug, ja ein Alptraum waren die 90 Minuten auch so. Und nun dieses absolut nicht zu erwartende Aus gegen ManU: Entsprechend geschockt wirkte er beim Interview nach dem Spiel.